Camping im Südwesten der USA: Naturerlebnisse und besondere Campingplätze

Camping im Südwesten der USA: Naturerlebnisse und besondere Campingplätze

Camping im Südwesten der USA ist anders als in Europa. Hier ist das Campen naturnäher und entspannter. Die Campgrounds sind meist in die Natur eingebettet und bieten großzügige Stellplätze. Anders als bei uns hat man hier viel Platz und kaum Nachbarn. Jeder Platz ist mit einer Feuerstelle, einem Holzkohlegrill und einem großen Tisch mit Bänken ausgestattet. In heißen Gegenden gibt es oft ein Sonnen- oder Windschutzdach.

Ein besonderes Highlight ist das abendliche Lagerfeuer. Hier wird oft ausgiebig gegrillt. Feuerholz ist in Supermärkten erhältlich oder direkt vor Ort in National Forest Campgrounds. Es kann jedoch in bestimmten Gebieten wie Nationalparks oder bei Trockenheit verboten sein. In jedem Fall sollte man darauf achten, dass das Feuer vor dem Verlassen des Platzes vollständig gelöscht ist.

Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten “Camp Hosts”. Diese älteren Personen oder Ehepaare leben auf dem Campingplatz und sorgen für Ordnung. Sie sind Ansprechpartner bei Problemen und Fragen und kassieren die Gebühren an self-pay Stationen ein.

Bei vielen Campingplätzen gilt das Prinzip “first come, first serve”. Man kann sich seinen Platz selbst aussuchen. Viele Campingplätze können jedoch auch online reserviert werden. Bei einfachen Campingplätzen gibt es oft Self-Pay Stations, bei denen man den Übernachtungsbetrag in einen Umschlag steckt und in eine Box wirft.

Es gibt auch sogenannte “Walk-In” Campsites, bei denen man zu Fuß zum Zeltplatz gelangt. Diese findet man meist als Zusatzangebot auf einfacheren Campingplätzen.

Im Südwesten der USA gibt es eine große Auswahl an Campingplätzen. RV-Parks sind speziell für Wohnmobile eingerichtet und bieten gute sanitäre Anlagen, Waschsalons und Swimmingpools. KOA-Plätze sind sowohl für Zelte als auch für Wohnmobile geeignet und bieten Rabatte für Mitglieder. State Parks haben Stellplätze für Zelte und kleinere Wohnmobile mit Elektrizitäts- und Frischwasseranschlüssen. National Forests und BLM-Gebiete bieten Naturerlebnis pur mit einfachem Komfort.

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Camping innerhalb der Nationalparks bietet oft einfache sanitäre Einrichtungen, aber die Anzahl der Stellplätze ist begrenzt. Daher ist eine rechtzeitige Reservierung ratsam. Wildes Campen ist in National Forests, BLM-Gebieten und Wilderness Areas möglich, aber auf Privatland und in Nationalparks verboten.

Die Öffnungszeiten der Campingplätze variieren je nach Besucheraufkommen und Klima. Telefonische Reservierungen sind vor allem in der Hauptreisezeit zu empfehlen. Zeltausrüstung und Campingzubehör kann vor Ort in Outdoorläden gekauft werden.

Die beste Reisezeit fürs Zelten ist von Mai bis September. Gewitter sind in den Sommermonaten häufig, daher sollte man auf starke Stürme vorbereitet sein. In Wüstengebieten können die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht stark sein.

Camping im Südwesten der USA ist ein einzigartiges Naturerlebnis. Genieße die Freiheit und die Schönheit der Natur auf den besonderen Campingplätzen dieser Region.