Heizen im Camper: Tipps für die richtige Wahl von Strom, Gas oder Diesel

Heizen im Camper: Tipps für die richtige Wahl von Strom, Gas oder Diesel

Kälte und Feuchtigkeit können den Spaß beim Camping gewaltig bremsen. Besonders die Feuchtigkeit kann auf Dauer Probleme wie Stockflecken und Schimmel im Camper hervorrufen. Daher ist es wichtig, den Camper zu heizen, besonders beim Wintercamping und in der Übergangszeit. In diesem Artikel werden wir gemeinsam untersuchen, welche Heizungsmöglichkeiten es gibt und wie sie sich beim Heizen im Camper bewähren.

Heizen im Camper: Der Notfallplan

Im Notfall, wenn die Standheizung defekt ist oder das Wetter umschlägt, kannst du den Motor laufen lassen und die Motorwärme zum Heizen nutzen. Dies ist allerdings keine effektive oder elegante Lösung und sollte nur als Notfallmaßnahme betrachtet werden. Den Motor laufen zu lassen, um Wärme zu erzeugen, ist in Deutschland außerdem verboten und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Zudem sollten wir auch unser Image als Camper berücksichtigen und eher an einer dauerhaften Lösung arbeiten. Dennoch kann das Anlassen des Motors in Notfällen helfen, um sich vor dem Erfrieren zu schützen.

Die Diesel-Standheizung für den Camper

Einige Campingbusse und Transporter sind bereits ab Werk mit einer Diesel-Standheizung ausgestattet. Eine originale Standheizung erleichtert den Einbau und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Fahrzeuginneren. Beim Selbstausbau des Campers hast du die Möglichkeit, die Kraftstoff-Heizung selbst einzubauen, um die warme Luft entsprechend zu verteilen. Eine Diesel- oder Benzin-Standheizung kann auch mit einem separaten Tank betrieben werden. Die Wahl zwischen Diesel und Benzin hängt von deinem Kraftstoff ab, den du ohnehin im Camper verwendest. Der Verbrauch einer Diesel-Standheizung beträgt etwa 0,2 bis 0,4 Liter pro Stunde.

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Die Autoterm Air D2 Standheizung für den Camper-Selbstausbau

Die Diesel-Standheizung “Autoterm Air D2” eignet sich besonders gut für den Selbstausbau des Campers. Sie ist robust, effektiv und funktioniert auch unter schwierigen Bedingungen. Außerdem ist sie vom TÜV zugelassen und kann selbst eingebaut werden, ohne die Garantie zu verlieren. Bei der Wahl zwischen Strom und Gas als Heizungsquelle gibt es einiges zu beachten. Das Heizen mit Strom ist umweltfreundlich, erfordert jedoch eine große Batteriekapazität und viele Solarmodule. Es ist eher für Campingplätze geeignet, an denen Landstrom zur Verfügung steht. Das Heizen mit Gas ist autark, aber der Gasverbrauch kann bei niedrigen Temperaturen schnell steigen.

Mein Fazit zum Heizen im Camper

Das Heizen im Camper ist wichtig, um Feuchtigkeit, unangenehme Gerüche und Schimmelbildung zu verhindern. Eine Diesel-Standheizung ist eine effiziente Option, besonders beim Wohnmobil-Selbstausbau. Das Heizen mit Strom ist umweltfreundlich, erfordert jedoch eine große Batteriekapazität und Solarmodule. Gasheizung bietet Autonomie, kann aber im Winter den Gasvorrat schnell aufbrauchen. Jede Heizungsmethode hat Vor- und Nachteile, daher sollte die Entscheidung basierend auf deinen individuellen Bedürfnissen und der Art des Campers getroffen werden.