Mobilheim vor dem Abriss: Der Kampf um das Anwesen von Rita Mannhaupt

Mobilheim vor dem Abriss: Der Kampf um das Anwesen von Rita Mannhaupt

Das kleine Mobilheim in Melbeck war einst der ganze Stolz von Rita Mannhaupt und ihrer Familie. Doch nun droht ihnen der Abriss ihres geliebten Eigenheims. Der Platzinhaber Karsten Fuhrhop hat den Pachtvertrag für die Parzelle gekündigt, auf der das Mobilheim steht. Die Mannhaupts haben dagegen geklagt, das Urteil steht jedoch noch aus. Fuhrhop argumentiert, dass sich das Mobilheim auf dem falschen Teil des Areals befindet. Rita Mannhaupt hingegen fühlt sich von dieser Haltung schwer getroffen. Sie betonen, dass das Areal schon immer als Sonderplatz galt.

Eine emotionale Belastung für die Mannhaupts

Die Mannhaupts haben viel Zeit und Mühe investiert, um ihr Mobilheim zu einem gemütlichen Zuhause zu machen. Ihr Mann hat das Haus renoviert und modernisiert. Sie haben das Mobilheim sogar von einem Vorbesitzer gekauft, um es als festen Wohnsitz zu nutzen. Nun ertragen sie die Aufforderung zum Abriss nur schwer. Das Haus der Nachbarn wurde bereits beseitigt, doch das Mobilheim der Mannhaupts ist das letzte in diesem Bereich.

Der Verkauf des Mobilheims

Ursprünglich planten die Mannhaupts, in ihrem Mobilheim alt zu werden. Doch gesundheitliche Probleme zwangen sie dazu, ein Haus in Clenze zu kaufen und das Mobilheim zu verkaufen. Fuhrhop bot sogar an, einen Käufer zu finden, jedoch ohne Erfolg. Später wollten sie das Mobilheim selbst weiter nutzen, doch es kristallisierte sich heraus, dass Fuhrhop das ganzjährige Wohnen auf diesem Teil des Platzes nicht mehr gestatten wollte. Schließlich erhielten die Mannhaupts im März 2017 die Kündigung des Pachtvertrags. Nun sollen sie das Haus sogar auf eigene Kosten abreißen lassen.

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Der Weg zum Gerichtsurteil

Die Mannhaupts entschieden sich, vor Gericht zu ziehen. Der Vorschlag des Richters, dass Fuhrhop das Mobilheim abkaufen könnte, wurde abgelehnt. Nun liegt der Fall beim Gericht und die Mannhaupts sorgen sich um den Ausgang des Verfahrens. Sie sind auf das Geld aus dem Verkauf des Mobilheims angewiesen. Sollten sie den Prozess verlieren, planen sie, Berufung einzulegen und eine Entschädigung von mindestens 15.000 Euro zu fordern.

Karsten Fuhrhop hingegen sieht dem Ausgang des Verfahrens gelassen entgegen. Er hat bereits andere Pläne für das Areal und möchte es nicht mehr als Mobilheimplatz verpachten. Es bleibt abzuwarten, wie das Gerichtsurteil ausfallen wird.

Mobilheim

Quelle: LZ